Maßstabslineal online
Einmal den Bildschirm einstellen, dann Längen direkt vom Monitor ablesen. Sechs Skalen von 1:20 bis 1:125.
Wähle dein Gerät aus der Liste, damit das Lineal in wahrer Größe gezeichnet wird. Fehlt deins, nimm "Mein Bildschirm" und trag Diagonale und Auflösung ein.
Trag die Bildschirmdiagonale in Zoll und die volle Pixelauflösung ein. Beides steht in den Anzeigeeinstellungen oder im Datenblatt des Herstellers.
Trag eine Diagonale zwischen 3 und 120 Zoll und eine Auflösung zwischen 240 und 16000 Pixeln ein.
Wähle die Maßstäbe, mit denen du arbeitest. Jeder wird als eigenes Lineal gezeichnet.
Dein Maßstabslineal
Wähle mindestens einen Maßstab, damit das Lineal gezeichnet wird.
Maßstabsrechner
Lieber Zahlen eintippen? Rechne zwischen echten Maßen und Planmaßen um oder ermittle den Maßstab aus zwei bekannten Längen.
Modus: Längen aus dem Maßstab berechnen
Ergebnis
Der Maßstab bestimmt das Verhältnis zwischen der Länge auf einer Karte oder einem Modell und der tatsächlichen Länge. Ein Maßstab von 1:20 bedeutet, dass jede Einheit auf der Karte 20 Einheiten in der Realität entspricht.
Zum Beispiel, wenn ein Abschnitt von 2,5 Metern auf der Karte 50 Metern in der Realität entspricht, dann beträgt der Maßstab der Karte 1:20 (oder 0,05 als Maßstabsfaktor).
Mit einem Maßstabslineal liest du Längen aus einer Zeichnung ab, ohne zu rechnen. Du stellst es auf den Maßstab des Plans ein, legst es an die Linie und liest das echte Maß direkt ab. Hier funktioniert es genauso, nur dass das Lineal auf dem Bildschirm gezeichnet wird. Ist der Monitor einmal eingestellt, entspricht ein Zentimeter auf der Seite einem echten Zentimeter. Du misst ein PDF am Bildschirm also genauso wie einen gedruckten Plan mit einem Dreikantmaßstab.
Warum die Einstellung nötig ist
Der Browser weiß nicht, wie groß dein Bildschirm tatsächlich ist. Er rechnet in CSS-Pixeln und geht von 96 Pixeln pro Zoll aus – eine Annahme, die heute auf fast jedem Gerät danebenliegt. Ein Notebook mit 1920×1080 auf 13,3 Zoll bringt rund 166 Pixel auf jeden Zoll, dieselbe Auflösung auf einem 24-Zoll-Monitor nur etwa 92. Zeichnet man ein Lineal ohne diese Angabe, liegt es um bis zu 40 Prozent daneben.
Zwei Zahlen lösen das: die Diagonale deines Panels und seine Pixelauflösung. Zusammen ergeben sie die Pixeldichte und daraus die genaue Breite eines Zentimeters auf deinem Monitor. Wähl dein Gerät aus der Liste, dann übernimmt die Seite die Rechnung. Fehlt dein Modell, nimm "Mein Bildschirm" und trag die beiden Werte ein. Die Angabe bleibt im Browser gespeichert, du machst das also nur einmal pro Gerät.
So benutzt du das Lineal
1. Bildschirm einstellen
Nimm den passenden Eintrag aus der Liste oder trag Diagonale und Auflösung selbst ein. Beide Zahlen stehen in den Anzeigeeinstellungen deines Systems. Überspringst du den Schritt, rechnet das Lineal mit 96 Pixeln pro Zoll – gut genug für eine grobe Schätzung, nicht zum Messen.
2. Maßstäbe wählen
Setz Haken bei den Maßstäben, die du brauchst. Jeder wird als eigene Skala in Metern gezeichnet, so wie ein Dreikantmaßstab sechs Skalen auf einem Werkzeug vereint. Zwei oder drei gleichzeitig anzuzeigen hilft beim Vergleich, wie sich dieselbe Zeichnung in verschiedenen Maßstäben liest.
3. Messen
Halte die Zeichnung an den Bildschirm oder leg das PDF-Fenster neben das Lineal und lies den Wert am Ende der Linie ab. Die feinen Striche teilen jeden beschrifteten Abschnitt in zehn, fünf oder zwei Teile, je nachdem wie viel Platz der Maßstab lässt.
Für ein längeres Lineal öffne es im Vollbild. Um 90 Grad gedreht läuft es an der anderen Bildschirmkante entlang, die bei einem hochkant gehaltenen Handy die längere ist.
Welcher Maßstab passt
Grundrisse zeichnet man üblicherweise in 1:50 oder 1:100. Lagepläne und größere Gebäude wandern zu 1:200 oder 1:500. Details, Tischlerarbeiten und Schnitte werden auf 1:20 oder 1:25 gezogen, wo ein Zentimeter Papier für 20 oder 25 Zentimeter Bauwerk steht. Im Ingenieur- und Vermessungswesen kommen 1:75 und 1:125 dazu, deshalb stehen beide hier zur Auswahl, auch wenn sie im Hochbau seltener sind.
Wenn du den Maßstab einer Zeichnung nicht kennst, schau ins Schriftfeld oder such eine bereits bemaßte Linie. Miss diese Linie mit dem Lineal in 1:100 und teile das eingetragene Maß durch den abgelesenen Wert – das Ergebnis ist der gesuchte Maßstab. Der Maßstabsrechner weiter unten macht dasselbe aus zwei eingetippten Längen.
Genauigkeit und Grenzen
Nach der Einstellung liest das Lineal auf etwa einen halben Millimeter am Bildschirm genau, in 1:100 sind das rund 5 Zentimeter echte Strecke. Das reicht, um ein Maß zu prüfen oder eine Wandlänge abzuschätzen. Die eingetragenen Maße auf der Zeichnung ersetzt es nicht, und aus einem Plan mit dem Vermerk "nicht maßstäblich" darfst du gar nicht abgreifen.
Zwei Dinge machen die Einstellung zunichte: die Zoomstufe des Browsers zu ändern und das Fenster auf einen zweiten Monitor mit anderer Pixeldichte zu ziehen. In beiden Fällen stellst du neu ein. Skaliert dein Betriebssystem die Anzeige, folgt das Lineal dem, was der Browser meldet – stell also auf dem Bildschirm ein, auf dem du auch misst.
Häufige Fragen
Ein Browser kann nicht wissen, wie groß dein Bildschirm physisch ist, sondern nur, wie viele Pixel er hat. Die Pixeldichte unterscheidet sich zwischen Geräten enorm, deshalb kann ein Lineal ohne diese Angabe um 40 Prozent danebenliegen. Wenn du dein Gerät wählst oder Diagonale und Auflösung einträgst, gibst du der Seite genau die fehlende Information.
Wähl "Mein Bildschirm" und trag zwei Werte ein: die Diagonale des Panels in Zoll und die volle Pixelauflösung, Breite mal Höhe. Unter Windows findest du beides unter Einstellungen, System, Anzeige, unter macOS unter Systemeinstellungen, Displays, bei Android und iOS im Datenblatt des Modells. Nimm die native Auflösung, nicht den skalierten Wert, den das System meldet.
Die Skalen sind 1:20, 1:25, 1:50, 1:75, 1:100 und 1:125, also die sechs Maßstäbe eines üblichen Dreikantmaßstabs. Du kannst beliebige davon gleichzeitig anzeigen. Für Maßstäbe außerhalb dieser Reihe, etwa 1:200, 1:500 oder 1:25000, nimm den Maßstabsrechner auf dieser Seite, der jedes eingetippte Verhältnis verarbeitet.
Einmal eingestellt liest es auf etwa einen halben Millimeter am Bildschirm genau. In 1:50 sind das rund 2,5 Zentimeter echte Strecke, in 1:100 rund 5 Zentimeter. Nutz es zum Prüfen und Abschätzen, nicht als Ersatz für die eingetragenen Maße einer Zeichnung – die gelten immer.
Ja. Stell jedes Gerät einzeln ein, weil sich die Pixeldichte unterscheidet. Auf einem schmalen Bildschirm zeigt das Lineal weniger Teilstriche, weil nur Abstände gezeichnet werden, die sich lesbar beschriften lassen. Im Vollbild und um 90 Grad gedreht bekommst du das längste Lineal, das dein Gerät hergibt.
Ja, solange die Zeichnung mit 100 Prozent Zoom angezeigt wird. Jede Vergrößerung durch deinen PDF- oder Bildbetrachter ändert die Größe am Bildschirm und macht die Messung ungültig. Bei einem Foto beachte, dass die Perspektive der Kamera Abstände verzerrt, wenn du nicht frontal auf das Blatt fotografierst.